Das Tal der Verheißung

Das

Tal der Verheißung

Von den Verbrannten Landen aus betrachtet wirkt das Tal wie eine verborgene Oase, geschützt von mächtigen Bergwällen. Zwischen dem Brennenden Gebirge und dem Wüstenwall schlängelt sich der Ater, der Schwarze Fluss, der über die Jahrhunderte diese Senke in das Gestein geschnitten hat.

Das Tal liegt an der Grenze von Redis und Melvis. Dank seiner fruchtbaren Böden und der geschützten Lage entstand hier während des ersten Eroberungsfeldzugs eine Vielzahl von Siedlungen. Die imperialen Eroberer nannten es ehrfürchtig Vallis Promissio – das Tal der Verheißung.

Doch in den Rwangkriegen traf das Tal ein schweres Schicksal. Rituale der whenunischen Ureinwohner riefen Unwetter, Seuchen und Tiersterben herbei. Missernten und Hungersnöte dezimierten die Bevölkerung, viele Siedlungen wurden verlassen oder zerstört.

Heute gedeiht nur noch in der Nähe des Ater ein Rest von Leben. Die Grenzwacht ist die letzte bewohnte Ansiedlung im Tal, die eisern zum Schutz Whenuas steht. Überall sonst zeugen nur noch Ruinen von der einstigen Blütezeit – stille Mahnmale, die den Besucher an vergangene Hoffnungen erinnern.

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