Stammfall
Casa Stiptis
Casa Stiptis entstand ursprünglich aus einer einzelnen Sägemühle, die die von Holzfällern in den Urwäldern des Hochlandes geschlagenen Stämme weiterverarbeitete. Mit der Umbenennung des Militärlagers Aque Itineris in Ostarium und dessen Ausbau zur imperialen Hauptstadt unter Imperator Claudius im Jahr 362 W.C. stieg der Bedarf an Bauholz so stark, dass aus der Sägemühle eine kleine Ortschaft erwuchs.
Mit dem wachsenden Einfluss Ostariums wuchs auch Casa Stiptis, bis es sich schließlich zu einer Kleinstadt entwickelte. Besonders bemerkenswert ist, dass der mäandrierende Cerul hier in ein Kanalsystem gezwungen wurde, auf dem die Stadt erbaut ist. Ein klar getrenntes Leitungssystem versorgt die Einwohner: oberirdisch das Frischwasser, unterirdisch die Abwasserkanäle.
Straßen, die nach Casa Stiptis führen, gibt es bis heute nicht. Der einzige Handelsweg ist der Cerul, der eine direkte Verbindung nach Ostarium darstellt. Seit dem Fall Ostariums ist die Stadt dadurch jedoch weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten, was zu Versorgungsengpässen und Notständen führte.
Kurz vor der ostarischen Kampflinie wurde daher ein kleiner Nothafen errichtet, verbunden mit einem Trampelpfad zur Handelsstraße nach Gradum. Doch diese Verbindung reicht kaum aus, und so verlassen viele Bewohner Casa Stiptis, um andernorts ihr Glück zu suchen.
