Stadt
Port Redis
Port Redis ist in erster Linie eine militärische Anlage, die das Cerul-Delta überwacht und schützt. Gleichzeitig ist sie eine florierende Handelsstadt, in der Waren umgeschlagen und über den Cerul bis nach Ostarium verschifft werden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Stadt zu einer Metropole mit Vergnügungsvierteln, Theatern, großen Handelshäusern und vielem mehr. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das noch unter dem Imperium errichtete Hippodrom, in dem bis heute regelmäßig Pferderennen stattfinden.
Als Küstenstadt ist Port Redis häufig von Sturmfluten und anderen Unwettern betroffen. Besonders die Pfahlbauten der Wrang, die sich um die Stadt angesiedelt hatten, wurden oft zerstört. Doch im Jahr 218 anno Protectoris traf die Stadt eine Katastrophe: Ein gewaltiger Sturm zerstörte Port Redis fast vollständig, die Flut änderte Hafen und Flussverlauf grundlegend. Bereits im folgenden Jahr wurde die Stadt jedoch neu errichtet.
Heute ist Port Redis durch den Cerul in vier Teile gegliedert. Im Zentrum liegt der Militärbezirk, von den beiden Flussarmen eingeschlossen. Hier werden Hafen und Hafeneinfahrten kontrolliert. Umgeben wird er von den Handelshäfen an beiden Ufern, die über zahlreiche Docks verfügen und sowohl Schiffe aus Übersee als auch die lokale Flussschifffahrt bedienen. Hinter den Häfen erstrecken sich die Bürgerbezirke, während am östlichen Ufer die prunkvollen Patrizierpaläste und der Unterhaltungsbezirk liegen. Schließlich gibt es eine kleine Flussinsel, auf der die Anwesen des niederen Adels erbaut wurden. Verbunden sind die Stadtteile durch wenige Brücken, vor allem aber durch eine Vielzahl an Fährdiensten.
Die Brücken
Drei Brücken verbinden die Ufer des Cerul. Zwei davon führen über eine kleine, grüne Insel, auf der sich Wohlhabende Villen errichtet haben. Die dritte Brücke, etwas weiter flussaufwärts, ist verstärkt und dient zusätzlich der Verteidigung.
Alle Brücken ruhen auf steinernen Fundamenten, während ihre Fahrbahnen aus Holz bestehen. Sie sind hoch genug, damit die meisten Schiffe passieren können, doch für die Masten müssen Flussschiffer diese niederlegen. Größere Schiffe wie Karavellen können die Brücken nur passieren, wenn Teile von ihnen hochgeklappt werden – wofür eine besondere Genehmigung erforderlich ist. Auf diese Weise sind die Brücken zugleich Teil der städtischen Verteidigung, da sie verhindern, dass feindliche Großschiffe ungehindert ins Landesinnere gelangen.
Der Handelshafen
Der Handelshafen bildet das Herzstück der Stadt. Geschützt vor den Stürmen des Meeres können hier Schiffe aller Art anlegen und ihre Waren entladen. Direkt hinter den Docks breiten sich Märkte aus, auf denen die Güter sofort feilgeboten werden. Entlang der Ränder des Hafens reihen sich Lagerhäuser, Handelskontore, Tavernen, Gasthäuser und Bordelle, die das geschäftige Treiben begleiten.
Der Militärbezirk
Der Militärbezirk liegt wie eine vorgelagerte Insel zwischen den beiden Hafeneinfahrten. Im Zentrum erhebt sich ein großes Kastell, das die Zentrale der whenuanischen Marine in der Stadt bildet. Von hier aus werden die Patrouillen der Marineinfanterie koordiniert, die in Port Redis zugleich die Polizeifunktion ausüben.
Neben dem Zoll und der Kontrolle der Handelsschiffe befindet sich hier der Militärhafen mit Docks für die Fluss- und Küstenflottille. Eine Werft sorgt für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an Kriegsschiffen. Kasernen, ein Exerzier- und Trainingsplatz sowie ein Gefängnisturm vervollständigen den Bezirk.
Die Bürgerbezirke
Direkt hinter dem Handelshafen schließen die Bürgerbezirke an. Hier stehen die Wohnhäuser der einfachen Bevölkerung. Meist handelt es sich um drei- bis fünfstöckige Gebäude, mit Geschäften oder Werkstätten im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen. Oft gehört die erste Etage zu den Geschäftsinhabern, während die oberen Stockwerke vermietet sind.
Die Bauweise reicht von einfachen Häusern bis hin zu quadratischen Gebäuden mit Innenhöfen, in denen sich Brunnen befinden. Je weiter man sich von den Häfen entfernt, desto mehr lösen Handwerker die Händler ab. An der Stadtmauer finden sich schließlich fast nur noch einfache Wohnhäuser.
Die Nobelbezirke
Die wohlhabenden Patrizier und Händlerfamilien der Stadt haben sich in eigenen Vierteln niedergelassen. Ihre Stadtvillen liegen meist am Flussufer, sodass kleinere Schiffe direkt an privaten Docks anlegen können. Typisch sind Bauten im imperialen Stil: ein Säulengang an der Straße, ein Atrium dahinter, Wohnhaus und Garten mit Pavillon – und am Ende ein Bootshaus am Fluss.
Auch auf der kleinen Insel im Cerul finden sich Villen des niederen Adels. Diese sind meist kleiner, aber von üppigem Grün umgeben und bilden eine abgeschlossene, beinahe dörfliche Gemeinschaft.
Der Unterhaltungsbezirk
Besonders berühmt ist Port Redis für seinen Unterhaltungsbezirk. Im Zentrum erhebt sich der Hippodrom, in dem jeden Sonntag Pferderennen stattfinden. Rund um das Stadion reihen sich Tavernen, Theater, Konzertsäle, Opernhäuser und Freudenhäuser aneinander.
Hier pulsiert das Leben bis in die frühen Morgenstunden. Musik, Gelächter und Stimmen erfüllen die Straßen, und fast alle Gesellschaftsschichten finden hier ihren eigenen Ort der Zerstreuung. Der Unterhaltungsbezirk ist der ganze Stolz der Stadt – und macht Port Redis zu einem Schmelztiegel von Handel, Militär und Vergnügen.
Team
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