DAS
Schilfseeland
Das Schilfseeland entstand aus ehemaligen Armen des Cerul-Deltas, die sich durch das Mäandrieren des Flusses zu kleinen Seen wandelten. Viele dieser Gewässer sind heute so seicht und überwuchert, dass sie vollständig von Schilf bedeckt sind.
Schilf ist auch das wichtigste Wirtschaftsgut der Region. Aus ihm werden Matten für Böden, Dächer und Wände hergestellt, Körbe geflochten und sogar Spielzeug wie Puppen gefertigt. Auch in der Küche findet es Verwendung: junge Sprossen dienen als Gemüsebeilage, und die getrockneten, gemahlenen Wurzeln werden zu Mehl verarbeitet.
Die Ortschaften sind geprägt von Schilfhütten, Schilfdächern und Pfahlbauten, die auf dem weichen Boden errichtet werden.
Der Großschilfsee und der Phantomwald
Der Großschilfsee ist der größte See des Schilfseelandes und der einzige, der noch eine offene Wasserfläche hinter seinem Schilfgürtel besitzt. In seiner Mitte liegt eine bewaldete Insel, die seit jeher beforstet wird. Doch egal, wie viele Bäume geschlagen werden, die Fläche des Waldes nimmt nie ab.
Gerüchte besagen, dass es sich gar nicht um echte Bäume handelt, sondern um Abbilder des einstigen Waldes. So erhielt die Insel ihren Namen: Phantomwald.
Der Kleinschilfsee
Der Kleinschilfsee ist der zweitgrößte der Seen. Er ist jedoch vollständig mit Schilf bewachsen und wird ausschließlich für die Schilfindustrie genutzt.
Laviato
Eine Besonderheit des Schilfseelandes ist die Stadt Laviato. Sie befindet sich auf einer schwebenden Felsenplatte, die sich kreisförmig und mit der Geschwindigkeit eines trottenden Esels bewegt.
Von den Rwang wurde dieser Ort als heiliger Platz verehrt, geeignet für Geistreisen. Entsprechend heftig verteidigten sie ihn. Schließlich wurden sie von den imperialen Truppen überwältigt, und auf dem schwebenden Felsen entstand im Triumph die Stadt Laviato.
An den Rändern der Platte befinden sich unzählige Kräne, Leitern und Aufzüge, die den Personen- und Warentransport ermöglichen. Einmal im Jahr zieht die Stadt nahe an Port vorbei – ein Ereignis, das mit großen Feierlichkeiten begangen wird.
Port
Port gilt als inoffizielle Hauptstadt des Schilfseelandes und ist zugleich seine älteste Siedlung. Am Rand der Stadt dominieren einfache Schilfhütten, während im Kern große Pfahlbauten das Bild prägen. Allen gemeinsam sind die Schilfdächer, die dem Ort sein charakteristisches Erscheinungsbild verleihen.
Besonders berühmt ist Port für das alljährliche Fest, wenn die wandernde Stadt Laviato vorbeizieht. Die Begegnung wird ausgelassen gefeiert und endet mit dem großen Schilfabschiedsfeuer, das die Verbundenheit beider Städte symbolisiert.
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