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211 - gleich

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LARP – auf Whenua

Zusammenfassung einiger Spiele

Auf dieser Seite findest du Nacherzählungen von Spielen der letzten Jahre die in die ZWL aufgenommen wurden.

2014

5. Mond, 214 a.P.

Der Sieg über Marc Dunkelbruch (Glas V)

Endlich war es soweit, der Verbrecher Marc Dunkelbruch konnte lokalisiert werden und es wurde viel in die Wege geleitet um ihn dieses Mal für ein und für allemal zu töten. Im Umland hatte man die Bevölkerung bereits evakuiert um größeren Schaden zu verhindern und so war es an einem kleinen Trupp von Helden und Soldaten den Vampir zu stellen.

Aller Anfang stellte sich sehr schwer dar, denn das Land war sehr in Mitleidenschaft gezogen worden und so bedurfte es viel Hingabe, vor allem durch Schamanen und Kleriker, dass Land vom Untod zu reinigen. Eine fast noch größere Herausforderung war ein ehemaliger Freund, eigentlich loyalster Soldat Linsars, Vincent Valerius, der durch Beeinflussung des Geistes die Fronten gewechselt hatte. In nur kurzer Zeit schaffte er es sehr viel Struktur in die untoten Horden zu bringen und erschwerte somit maßgeblich das Vorrücken des Heldentrupps.

In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit und einer gefinkelt vorbereiteten List wurde er jedoch von den Kämpfern Whenuas gestellt und mittels eines langwierigen und kräfteraubenden Rituals geheilt. Der Preis für seine Heilung war jedoch groß, denn er verlor dadurch einen Teil seines Gedächtnisses, welches sehr viel Aufschluss gegeben hätte mit welchen Kräften und Verbündeten Marc Dunkelbruch an seiner Seite kämpfte.

Wieder vereint mobilisierte der Trupp seine letzten Kräfte und rückte bis an die Front zu Marc Dunkelbruch vor. Ein epischer Kampf beider Parteien und ein entscheidendes Duell zwischen Marc und Vincent entschieden schlussendlich den Kampf. Marc Dunkelbruch wurde durch das Schwert des Vincent Valerius gerichtet, doch passierte anschließend etwas, mit dem niemand gerechnet hatte.

In weißen Roben gehüllt und in Begleitung von Vigintus und Quintus, trat Marc Dunkelbruch erneut auf die Bildfläche dieses Mal jedoch mit dem Namen Octavius, dem achten Schicksal. Reumütig erkannte er sein Fehlverhalten und entschuldigte sich bei allen denen er Leid zugefügt hatte. Als Scheme des Schicksals würde er aber von nun an keine dieser Taten mehr verrichten sondern seiner neuen Bestimmung nachkommen.

Als sich der Tag mit diesen dramatischen Wendungen dem Ende neigte bat sich den Helden noch ein interessantes Schauspiel. Fly Silberklinge sowie Lazarus, in Begleitung eines Re’Eldar betraten die Bildfläche. Ein heftiger Kampf entflammte und verletzte Lazarus sowie den Re’Eldar tödlich. Nur durch das rasche Handeln der Helden konnten beide gerettet werden. Später erfuhren sie, dass die beiden unterwegs waren um Fly festzunehmen da er sich am Tod eines Charon, mehreren Pugna Umbralis und eines Re’Eldar schuldig getan hatte. Leider war dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt worden und so konnte Fly Silberklinge fliehen.

Eine Sache sollte jedoch alle vom damaligen Tag später des Jahres noch beschäftigen… Die Stollen und Tunnel, aus denen eine Vielzahl von Untoten an jenen Tagen herausstürmte, wurden gesprengt und zum Teil auch so belassen. Wär hätte den schon ahnen können, dass die Folgen aus dieser Handlung einen verheerenden Stein ins Rollen bringen würde…

2014

8. Mond, 214 a.P.

Die Zerstörung von Muel’Shahira

In den Wochen nach dem Sieg über Marc Dunkelbruch stabilisierte sich die Situation der untoten Bürger in Whenua sehr stark. Niemand klagte mehr über die zwei gespalteten Kirchen und so blickte das Volk von Muel’Sa einer rosigen Zukunft entgegen.

In der Nacht vor dem großen Unglück in Muel’Shahira wurde in den Hallen des Lord Protektors heftig darüber gestritten, dass viele der Fluchttunnel aus Muel’Shahira heraus von Abgesandten der Linsar Garde gesprengt wurden. Vertreter des Linsar Heeres bekannten sich jedoch zu keiner solchen Tat und versuchten die Situation zu entschärfen in dem sie auf die Dämonenelfen (Gahir) verwiesen, die maßgeblich an den Zerstörungen mitgewirkt hatten. Marvis ol Fer schien den Konflikt der beiden Parteien nicht lösen zu können und so erbat er eine Woche Bedenkzeit um sich Klarheit zu verschaffen. Mürrisch und nur zögerlich verließen die Abgesandten der beiden Quarter seine Gemächer, nichts Ahnend, dass ihnen keine Woche mehr übrig bleiben würde um den Konflikt zu bereinigen.

Zur Mittagsstunde des darauffolgenden Tages ließ der Lordprotektor alle Gänge, Tunnel und Wege von der Stadt unter der Stadt, verschließen und magisch versiegeln. Niemand wusste zum damaligen Zeitpunkt welche schlimmen Konsequenzen diese Tat mit sich brachte und bis heute bleiben die Beweggründe von Marvis ol Fer ein mehr als nur nebulöses Geheimnis.

In den späten Abendstunden passierte es dann. Innerhalb weniger Minuten öffneten sich mehrere Portale in der Stadt unter der Stadt und hunderte Dämonenelfen stürmten hinein. Begleitet wurden sie von niemand geringerem als Fly Silberklinge und einigen Anhängern des Cryx Kultes. Der Kampf um Muel’Shahira dauerte nicht lange, da niemand mit einem solch gewaltigen Angriff rechnete. Viele derer die flüchten wollten fanden sich in Sackgassen wieder und mussten somit einen langen und qualvollen Tod sterben.

Alle die sich zum damaligen Zeitpunkt in Muel’Shahira aufhielten starben oder wurden verschleppt und ließen ein Feld des Todes und der Verwüstung zurück. Auch der amtierende Hohepriester des Muel’Sa Glaubens verschwand in jener Nacht.

Was an jenem Abend passierte wird Whenua und im speziellen Muel’Sa niemals vergessen, doch konnten die wenigsten nur erahnen welch schweren Folgen dieser Genozid mit sich brachte.

2015

3. Mond, 215 a.P.

Der Hochverrat

Marc Dunkelbruch, Brutmutter, Hiaris und die Kerdos. Zug um Zug verdienten sich die tapferen Männer und Frauen ihren Sieg gegen jeden dieser schier übermächtigen Feinde. Das lebende Land konnte nicht stolzer sein auf jene die auf ihr wandelten. Doch in der Zeit ihres größten Triumpfes erhob sich etwas mächtiges Böses aus den eigenen Reihen. Whenua war traurig, denn sie kannte diesen neuen Feind nur zu gut, ein alter Freund aus Kindertagen. Wie sehr hatte sich das Land um ihn bemüht, wie sehr wurde er verehrt. Doch selbst der stärkste Mann bricht wenn die Last, gefüllt mit Wut, Zorn und Trauer, zu schwer auf seinen Schultern lastet.

Denn was auch immer auf Erden besteht,
besteht durch Ehre und Treue.
Wer heute die alte Pflicht verrät,
verrät auch morgen die neue.

Der Blick in die Ferne, die Hoffnung auf Frieden, ein lang gehegter Wunsch aller Whenuaner und nun da er zum Greifen nahe, zerstört durch den Verrat am eigenen Land.

2015

5. Mond, 215 a.P.

Der Fall Ostariums

Zur selben Zeit als in Melvis die Schlacht gegen Lucius Domenicus gefochten wurde erschütterte eine weitere Meldung das Land. Ostarium, die schildernde Hauptstadt wurde eingenommen und in Schutt und Asche gelegt.

Hinter diesem Verbrechen steckt Fly Silberklinge, der es wohl ganz alleine geschafft hatte die Stadt einzunehmen. Zum Zeitpunkt der Übernahme befand sich das gesamte ostarische Heer in Melvis und konnte dementsprechend nicht agieren. Berichten zu Folge ließ er aber vor seiner Zerstörung die Stadt evakuieren. Auch die Lex Arcana erkannten nach kleineren Geplänkel, dass es sinnvoller und wichtiger sei die Bevölkerung vor Fly zu schützen. Mit der Zerstörung der Stadt, unter Ausnahme des Akademieviertels, konnte jedoch niemand rechnen.

Ein riesiger Flüchtlingsstrom ist nun auf seinem Weg nach Redis und Linsar um dort Hilfe zu erlangen. Es ist nur sehr schwer abschätzbar wie diese Tragödie weiter gehen soll. Das ganze Land blickt nun auf die zwei amtierenden Protektoren, Canis Latrans und Fred alto selas Tanubar, ihre Entscheidungen werden den weiteren Kurs des Landes sehr stark beeinflussen.

2015

5. Mond, 215 a.P.

Die Schlacht um Melvis (Schlachtensang I)

Es war ein kühler Abend als Lyanna del Nolo mit ihrem Trupp aus knapp 60 wackeren Helden und Soldaten auf dem Anwesen von Lucius Domenicus ihre Zelte aufschlugen. Noch ehe alle Vorbereitungen getroffen waren überprüften die Magier und Kleriker das Gebiet. Schnell fanden sie heraus, dass das Anwesen von einer mächtigen Schutzkuppel umgeben war, undurchdringlich für Magie und Wunder die sie wirken konnten.

Lucius ließ nicht lange auf sich warten und begrüßte alsbald seine „Besucher“. Ein längeres Gespräch klärte beide Fronten und ließ sie wissen: Nur mit Blut könne man diesen Konflikt lösen. Scharen von Untoten und Lucius-Treuen griffen unaufhörlich den Trupp von Lyanna an. Ratlos mussten sie die ersten paar Stunden die Wellen aus Angriffen über sich ergehen lassen. Die Situation schien aussichtslos, doch trat ein bisher unscheinbarer Gefolgsmann, plötzlich auf die Bildfläche. Sein Name war Gambrinus und er bot Lyanna ein dutzend magischer Tränke an die, wie er behauptete, ihnen Zugang zu einem geheimen Pfad verschaffen würden welcher sich in direktem Zusammenhang mit der Schutzkuppel befand.

Neun wagemutigen Helden war es schlussendlich bestimmt diesen Pfad zu beschreiten und für eine sehr lange Zeit waren sie verschwunden gewesen. Die Zwischenzeit wurde genutzt um Wunden zu lecken und sich auf die nächsten Angriffe vorzubereiten. Kooperationen mit hiesigen Rwang und der Landesbevölkerung verschaffte unseren Helden so manchen Vorteil. Mit diesen Unterstützungen begann sich das Blatt zu wenden. Auch der entsandte Trupp zum geheimen Pfad kam mit erfolgreicher Kunde zurück. Nur mehr wenige Stunden trennten die Helden von ihrem Sieg über Lucius. Lyannas Gefolge gab sich mit diesen Erfolgen jedoch nicht zufrieden und so gelang es schon im Vorfeld in einer Blitzaktion den Sohn des Lordprotectors, Marvis ol Fer II und Baron Dorelis, aus den Klauen von Lucius zu retten. Auch das alte Familienschwert der del Nolos konnte wieder gewonnen und zusammengesetzt werden.

Die finale Schlacht kostete beide Seiten sehr viel Kraft, doch zum Schluss standen sich Lyanna und Lucius gegenüber. Domenicus entschied sich am Ende für eine gerechte Bestrafung und gab Lyanna die Möglichkeit über ihn zu richten. Die junge del Nolo entschied ihn für seine Verbrechen mit dem Tode zu bestrafen und vollstreckte noch vor Ort das Urteil.

An dieser Stelle hätte die Geschichte wohl ein positives Ende gefunden, doch war dem nicht so. Wie aus dem Nichts tauchte eine riesige verhüllte Gestalt auf die sich selbst als Muel’sa zu erkennen gab. Aus Rache an seinem Volk und zur Schaustellung seiner göttlichen Macht erhob er Lucius zu seinem Diener und machte ihn somit vollkommen. War das nicht genug erteilte er mittels göttlichem Befehl allen seinen Dienern die Kinder und Jugendlichen die sich in ihrer Obhut befanden zu töten. Mit dieser grausamen Tat entfloh Lucius mit einem Teil seiner treuesten Diener und ließ die Helden mit betrübter Miene zurück.

Lyanna del Nolo fasste sich in jenem Moment ein Herz und sprach mit wackerer Stimme zu ihren Begleitern und dem Volk von Melvis, dass sie die Verbrechen von Lucius und seinem Gott niemals vergessen und ihn dafür noch härter bestrafen werde. Zur Stabilisierung des Quarters ernannte sie sich, im Namen des Heerstabs von Whenua, zur militärischen Führerin in Melvis.

Diese Schlacht läutete ein dunkles Kapitel in Whenua ein und ließ nur erahnen, welch schreckliche Dinge sich allen noch darbieten würden.

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