{"id":1878,"date":"2025-06-01T16:41:53","date_gmt":"2025-06-01T14:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/whenua.at\/?page_id=1878"},"modified":"2025-06-01T17:24:23","modified_gmt":"2025-06-01T15:24:23","slug":"rwang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/hintergrund-informationen\/rwang\/","title":{"rendered":"Die Rwang"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748790950307{margin-top: -10rem !important;background-image: url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/about_bg_rwang.png?id=1881) !important;}&#8220;][vc_column]<div  id=\"sc_promo_535477528\" \n\tclass=\"sc_promo sc_promo_default sc_promo_size_normal sc_promo_no_paddings sc_promo_image_position_right\"><div class=\"sc_promo_image\" style=\"background-image:url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/rwang.jpg);width:45%;right: 0;\"><\/div><div class=\"sc_promo_text\" style=\"width: 55%;float: left;\">\n\t\t\t<div class=\"sc_promo_text_inner\" style=\"\"><h6 class=\"sc_item_subtitle sc_promo_subtitle sc_align_left sc_item_title_style_shadow\">die<\/h6><h2 class=\"sc_item_title sc_promo_title sc_align_left sc_item_title_style_shadow\">Rwang<\/h2><div class=\"sc_item_descr sc_promo_descr sc_align_left sc_item_title_style_shadow\">Geschichte<br \/><br \/>\nDie Besiedelung Whenuas durch seine derzeitigen Herrscher und deren Volk hatte ihren Ursprung im Norden, jenseits des verbrannten Landes, im Imperium. Von dort aus schickte der Imperator Erkundungstrupps und Soldaten aus, um das Territorium des Imperiums zu vergr\u00f6\u00dfern. Als diese Eroberer in Whenua eintrafen, lebten die Rwang schon seit vielen Generationen hier. In kleinen Familienverb\u00e4nden und St\u00e4mmen nomadisierten sie durch den Urwald und lebten im Einklang mit der Natur, soweit das m\u00f6glich war.<\/p><br \/>\n<p>Als die Eroberer zum ersten Mal auf die Einheimischen trafen, litten sie an argen Verst\u00e4ndigungsproblemen. So ist auch die Bezeichnung \u201eRwang\u201c eigentlich ein Missverst\u00e4ndnis, denn es war der Name des Stammes, auf dessen Mitglieder die Eroberer trafen. Diese pauschalisierten den Stammesnamen sofort zum allgemeinen Begriff f\u00fcr die Waldbewohner und deshalb werden sie bis zum heutigen Tage so genannt.<\/p><br \/>\n<p>Auch das Wort \u201eWhenua\u201c stammt aus der Sprache der Rwang und bedeutet nichts anderes als \u201eLand\u201c.<\/div><\/div>\n\t\t<\/div><!-- \/.sc_promo_text --><\/div><!-- \/.sc_promo -->[\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748786370690{background-image: url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/bg_white.png?id=1425) !important;}&#8220;][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Die ersten Kontakte zwischen den Rwang und den Siedlern waren friedlicher Natur. Man beschnupperte einander, tauschte Waren aus und versuchte, die fremde Kultur zu verstehen. Sehr bald kamen die Siedler jedoch zu dem Schluss, dass die Rwang primitive Eingeborene waren, die keine H\u00e4user oder gar St\u00e4dte bauten, keine M\u00fcnzw\u00e4hrung kannten und bis auf einige Piktogramme und religi\u00f6se Symbole keine Schrift hatten. Deshalb wurden die Rwang als minderwertig eingestuft, eine Einstellung, die sich in Whenua bis zum heutigen Tag gehalten hat.<\/p>\n<p>Die Siedler aus dem Imperium begannen, sich in Whenua niederzulassen und den Urwald zu roden, denn sie brauchten das Holz zum Bauen und das Land, um Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Dabei drangen sie unweigerlich in den Lebensraum der verschiedenen Rwang-St\u00e4mme ein. Diese verteidigten ihr Gebiet und so begann im Norden des Landes, in der Gegend des heutigen Ostarium, ein veritabler Guerillakrieg.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst hatten die Rwang die besseren Karten, denn sie befanden sich auf bekanntem Gebiet und setzten den Siedlern besonders durch ihre Schamanen zu. Diese riefen die Geister der Natur an, sodass die Ernten der Siedler verdorrten, unter dem Vieh Seuchen ausbrachen und auch die Menschen mit Krankheiten zu k\u00e4mpfen hatten. Allerdings hatten die Siedler in den Ruinen von Muscha\u2019Lim, auf denen sie sp\u00e4ter Ostarium erbauen sollten, viele verlassene Sch\u00e4tze und Artefakte gefunden. Die Aussicht auf unermessliche Reicht\u00fcmer lie\u00df einen Krieg gegen die Ureinwohner sinnvoll erscheinen. So nahm es der Imperator selbst auf sich, mit einem 10.000 Mann starken Heer dem schwarzen Fluss durch das verbrannte Land zu folgen und Whenua zu befrieden. Mit ihm kamen viele Magier, die sp\u00e4ter die Lex Arcana gr\u00fcnden sollten, und deren weitaus aggressivere Magie unmittelbar mehr Schaden verursachen konnte als die langfristig ausgelegten Zauber der Schamanen.<\/p>\n<p>Insbesondere die Uneinigkeit zwischen den einzelnen Rwang-St\u00e4mmen wurde dem Volk als Gesamtheit nun zum Verh\u00e4ngnis. Generationenlang waren zwischen den einzelnen Familien Fehden um Jagdreviere und Lagerpl\u00e4tze gef\u00fchrt worden. Selbst im Angesicht der enormen Bedrohung durch das imperiale Heer konnten sie keine Einigkeit finden und wurden deshalb Schritt f\u00fcr Schritt von ihrem Land vertrieben. St\u00e4mme, die tiefer in den Urwald fl\u00fcchteten, drangen dadurch selbst in das Gebiet dort lebender Rwang ein, und da sie untereinander um die verbleibenden Reviere k\u00e4mpften, spielten die Rwang dem Imperator noch weiter in die Hand. Es dauerte nur vier Generationen, ehe der gr\u00f6\u00dfte Teil Whenuas unter der Kontrolle der Siedler stand und die Rwang ihre Welt verloren hatten.<\/p>\n<p><strong>Rwang im Jetzt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Whenuer und Rwang<\/strong><\/p>\n<p>Die Siedler hielten sich den Rwang f\u00fcr \u00fcberlegen und an dieser Einstellung hat sich bis heute wenig ver\u00e4ndert. Die Whenuer halten die Rwang und deren Lebensweise f\u00fcr primitiv, ihrer Meinung nach sollten die Rwang sich komplett an die Lebensweise der Whenuer anpassen und h\u00e4tten dadurch viel gewonnen. Ein Rwang gilt wenig in Whenua; weder sein Wort noch sein Leben. Zwar gelten sie vor dem Gesetz als B\u00fcrger und haben dementsprechende Rechte, doch die meisten sind ungebildet, k\u00f6nnen weder lesen noch schreiben und haben keine Ahnung von ihren Rechten. Ihre Armut und die Verachtung der Whenuer machen sie zu B\u00fcrgern zweiter Klasse.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich erwidern die Rwang die Gef\u00fchle der Whenuer aus tiefstem Herzen. Sie wurden von ihrem Land vertrieben und in die Armut gezwungen und machen daf\u00fcr die Whenuer verantwortlich.<\/p>\n<p><strong>Die aktuellen Lebensweisen der Rwang<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Traditionellen<br \/>\n<\/strong>Es gibt nur noch wenige Rwang-St\u00e4mme, die den traditionellen Wegen ihres Volkes folgen k\u00f6nnen. Sie leben fast ausschlie\u00dflich in Linsar, wo es noch gro\u00dfe, unber\u00fchrte Waldfl\u00e4chen gibt und es gehen sogar Ger\u00fcchte um, dass tief im S\u00fcdwesten des Quarters St\u00e4mme leben, die noch nie Kontakt zur Au\u00dfenwelt hatten.<\/p>\n<p>Die traditionellen Rwang sind ausschlie\u00dflich J\u00e4ger und Sammler. Sie betreiben weder Ackerbau noch Viehzucht. Sie bezeichnen sich selbst niemals als Rwang, sondern f\u00fchren ihren eigenen Stammesnamen.<\/p>\n<p>AUSSEHEN: Das Aussehen der traditionellen Rwang ver\u00e4ndert sich von Norden nach S\u00fcden, weil es im Norden von Whenua warm und subtropisch ist, aber im S\u00fcden viel k\u00e4lter. GEMEINSAM ist allen Rwang-St\u00e4mmen ihre Vorliebe f\u00fcr Amulette und Schmuck aus Knochen, Federn, Leder oder Steinen und Muscheln. Typisch sind auch die auff\u00e4lligen T\u00e4towierungen, besonders jene im Gesicht. W\u00e4hrend die M\u00e4nner sehr oft das ganze Gesicht mit einem kriegerischen \u201eMoko\u201c bedeckt haben, beschr\u00e4nken sich die Frauen meistens darauf, die Lippen und das Kinn zu t\u00e4towieren. Auch am K\u00f6rper tragen viele Rwang T\u00e4towierungen. Die Haare werden meistens lang getragen; entweder in praktischen Z\u00f6pfen, glatt herabh\u00e4ngend oder als Rastaz\u00f6pfe und Dreadlocks.<\/p>\n<p>Im Norden beheimatete Rwang tragen nur wenig Kleidung. Meistens beschr\u00e4nken sie sich auf einen Lendenschurz und G\u00fcrtel. Daf\u00fcr tragen sie weit mehr T\u00e4towierungen, auch am K\u00f6rper. Ihre H\u00e4user sind kleine H\u00fctten aus Lianen und gro\u00dfen Bl\u00e4ttern, deren Bau nur wenige Stunden dauert. Es gibt allerdings fast keine urspr\u00fcnglich lebenden St\u00e4mme im Norden Whenuas mehr.<\/p>\n<p>Je weiter man nach S\u00fcden kommt, desto umfangreicher wird die Kleidung der Rwang. Da fast alle traditionellen St\u00e4mme in Linsar, also weit im S\u00fcden leben, kennt man die Rwang heutzutage fast nur in klassischer Lederkleidung, mit Mokassins oder sogar schweren Lederstiefeln und warmen Fellen im Winter. Sie bauen feste H\u00e4user aus Holz f\u00fcr den Winter und nur wenige haben Sommerquartiere, wo sie mit Zelten oder leichten Unterst\u00e4nden campieren.<\/p>\n<p>Die typischen Waffen der Rwang sind aus Holz, Stein und Knochen. Sie verwenden Speere, B\u00f6gen und Messer. Waffen aus Metall, wie zum Beispiel Schwerter, k\u00f6nnen sie nicht selbst herstellen, aber manche haben sie gegen andere Waren eingetauscht und verwenden sie.<\/p>\n<p>Die Leitung eines Stammes haben stets der \u00e4lteste Schamane sowie der tapferste J\u00e4ger inne, in beiden F\u00e4llen entweder ein Mann oder eine Frau. W\u00e4hrend der Schamane seinen Posten bekleidet, bis er stirbt oder einen Nachfolger ernennt, wird der tapferste J\u00e4ger jedes Jahr w\u00e4hrend des \u201eMatapu\u201c neu erkoren. An diesem Wettkampf d\u00fcrfen alle erwachsenen Stammesmitglieder teilnehmen und m\u00fcssen ihr Geschick auf der Jagd, im Kampf und in der Politik beweisen. Der tapferste J\u00e4ger f\u00fchrt den Stamm zu verschiedenen Lagerpl\u00e4tzen und bestimmt, wer mit zur Jagd darf. Er spricht auch f\u00fcr den Stamm, wenn es zu Verhandlungen mit einem anderen Stamm kommt, wobei er vom \u00e4ltesten Schamanen beraten wird. Der Schamane besch\u00fctzt den Stamm vor Seuchen und Ungl\u00fcck und kann sowohl Verletzungen behandeln, als auch gegen Krankheiten vorgehen. Er spricht mit den Geistern der Ahnen und der Natur und kann auch Fl\u00fcche aussprechen oder die Gewalten der Natur anrufen um die Seinen zu verteidigen. Au\u00dferdem ist er der H\u00fcter der Traditionen, der Geschichten und Schiedsrichter in jedem Streitfall.<\/p>\n<p>Es ist bei den Rwang \u00fcblich, dass der Stamm gemeinsam Reisen in die Geisterwelt antritt oder um Visionen bittet. Hier wirkt der Schamane als F\u00fchrer und Sch\u00fctzer in der Welt des \u00dcbernat\u00fcrlichen. Er bereitet auch die Kr\u00e4uter zu, die als Sud oder Pulver eingenommen, den Geist f\u00fcr die \u00fcbernat\u00fcrliche Welt empf\u00e4nglich machen. Die erste Reise in die Geisterwelt tritt ein Rwang traditionell an seinem zw\u00f6lften Geburtstag an. Auf dieser Reise soll der Rwang sein Totemtier erkennen, das sich ihm in einer Vision offenbart. Schl\u00e4gt diese Reise fehl, gilt das als sehr schlechtes Omen. Oft springt dann der Schamane selbst ein und f\u00fchrt den jungen Rwang an der geistigen Hand zu seinem Totem.<\/p>\n<p>Ein Rwang-Stamm ist ein Familienverband, in dem die meisten Mitglieder zumindest \u00fcber f\u00fcnf Ecken miteinander verwandt sind. Deshalb ist es Tradition, dass insbesondere junge M\u00e4nner den Stamm verlassen und sich einer anderen Familie anschlie\u00dfen. Die Rwang sind auf diesen Austausch der Blutlinien so angewiesen, dass sich Rwang-M\u00e4nner sogar Familien anschlie\u00dfen d\u00fcrfen, mit denen ihr eigener Stamm bitter verfeindet ist, obwohl das nat\u00fcrlich nicht oft vorkommt.<\/p>\n<p>Die Rwang kennen eine Form der Ehe, die aber mehr einem Vertrag entspricht, der von den Eltern der betroffenen Eheleute und dem Schamanen aus dem Stamm der Frau verhandelt wird. Dies geschieht meistens, nachdem die Eheleute an ihre Eltern herangetreten sind, und ihre Absicht kundgetan haben. Traditionell muss der Mann der Familie der Frau ein teures Hochzeitsgeschenk \u00fcberbringen, da er dem Vater der Braut die Tochter wegnimmt. Kommt die Ehe zustande, schlie\u00dft sich der Mann meistens dem Stamm der Braut an, falls er nicht bereits in diesem lebt. Es ist un\u00fcblich, dass die Braut dem Stamm ihres Mannes beitritt, aber nicht verboten.<\/p>\n<p>Ehen, die kinderlos bleiben oder sich aus anderen Gr\u00fcnden als ungl\u00fccklich herausstellen, k\u00f6nnen in aller Form vor dem Schamanen des Stammes, in dem das Paar lebt, gek\u00fcndigt werden. Sind beide Eheleute damit einverstanden, k\u00f6nnen sie ohne weiteres getrennte Wege gehen. Will nur einer der beiden die Trennung, muss er sich vom anderen freikaufen, zu einem Preis, den der Schamane festlegt. Haben einer oder beide Ehegatten zum Zeitpunkt der Trennung bereits neue Ehepartner im Auge, dann entrichtet dieser neue Partner den Trennungspreis an den alten Ehepartner, und gilt damit bereits formell als neuer Ehegatte. Wurde zum Zeitpunkt der Trennung noch kein neuer Partner gefunden, so wendet sich ein geschiedener Mann meistens seiner eigenen Familie oder, falls er seinen Stamm verlassen hat, einer verwitweten Frau zu, die f\u00fcr ihn kocht, seine Kleidung n\u00e4ht, und in deren H\u00fctte er schlafen darf, bis er eine neue Frau gefunden hat. Geschiedene Frauen ziehen mit ihren Kindern meistens in die Familie ihres Vaters zur\u00fcck oder werden, falls das nicht m\u00f6glich ist, mitsamt ihren Kindern vom \u00e4ltesten Schamanen des Stammes adoptiert, in dem sie leben.<\/p>\n<p>Wann immer die Rwang miteinander Gesch\u00e4fte machen, Hochzeitsgeschenke \u00fcberbringen, sich freikaufen oder Bu\u00dfe f\u00fcr einen Versto\u00df gegen die Gesetze der Gesellschaft zahlen m\u00fcssen, handelt es sich um Naturalien. Sie kennen keine M\u00fcnzen, sondern werten jeden Gegenstand, jedes Fell und jedes Nahrungsmittel nach seiner Wichtigkeit und Brauchbarkeit im t\u00e4glichen Leben.<\/p>\n<p>Die Gesetze der Rwang entsprechen ihren Lebensumst\u00e4nden. Es ist verboten, einen anderen zu verletzen oder gar zu t\u00f6ten. So ein Vergehen wird schwer bestraft, manchmal sogar mit der Verbannung oder dem Tod. Auch Diebe werden meistens verbannt, denn einen Dieb kann kein Familienverband brauchen. Wer jemand anderem durch einen Unfall Schaden zuf\u00fcgt, muss mit Bu\u00dfzahlungen rechnen.<\/p>\n<p>Auch L\u00fcge und Betrug werden je nach Schwere des Vergehens mit Bu\u00dfzahlungen belegt. Hier entscheidet immer der oberste Schamane des Stammes wie hoch die Strafe ist. Wenn der Verurteilte sein Bu\u00dfgeld nicht zahlen kann, so muss er dem Stamm seine Schuld durch Arbeit ausgleichen. Auch hier entscheidet der \u00e4lteste Schamane, wann die Strafe zur Gen\u00fcge abgearbeitet ist.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich gelten auch Verst\u00f6\u00dfe gegen die Naturgesetze oder Schm\u00e4hungen und Sch\u00e4ndungen religi\u00f6ser Art als str\u00e4flich. Zum Beispiel darf ein J\u00e4ger kein Muttertier erlegen, das gerade Junge hat, selbst in Zeiten des Hungers nicht. Auch Jungtiere, die noch von der Mutter versorgt werden, sind vor den J\u00e4gern sicher. Pl\u00e4tze, die als geweiht oder sogar heilig gelten, d\u00fcrfen nur unter besonderen Bedingungen und unter Anleitung eines Schamanen betreten werden. Die verstorbenen Ahnen d\u00fcrfen weder durch Wort noch Tat geschm\u00e4ht werden, damit sie dem Stamm nicht z\u00fcrnen und das gilt auch f\u00fcr die Geister der Natur.<\/p>\n<p><strong>Die Vertriebenen<br \/>\nNomaden<\/strong> &#8211; Die Nomaden sind oft komplette Stammesfamilien, die ihren urspr\u00fcnglichen Lebensraum verloren haben und nun mit ihrem gesamten Hab und Gut auf Wanderschaft sind. Dieses f\u00fchren sie meistens in gro\u00dfen Wagen mit sich, in denen sie auch selbst leben. Die Nomadenfamilien verdienen sich ihren Lebensunterhalt meistens als fahrende Heiler, die von Dorf zu Dorf ziehen und sich um die Kranken und Verletzten k\u00fcmmern, sowie Heilkr\u00e4uter und Medizin verkaufen. Sehr viele Menschen vertrauen solchen fahrenden Heilern ihre Gesundheit an, obwohl kaum jemand das zugeben w\u00fcrde. Darum campieren die Wagen meist ein St\u00fcck au\u00dferhalb der D\u00f6rfer. Wieder andere Rwang treten als Artisten auf und zeigen Kunstst\u00fccke vor, tanzen oder sagen die Zukunft voraus. Diese umweht stets ein Hauch von Anr\u00fcchigkeit und viele Menschen begegnen ihnen mit Misstrauen, weil sie angeblich gegen Geld Menschen und Tiere verfluchen k\u00f6nnen. Generell bleiben die Nomadenfamilien stark f\u00fcr sich, was Vorurteilen und Ger\u00fcchten gegen sie weitere Nahrung gibt. Viele folgen innerhalb ihrer Familie alten Traditionen, haben einen ersten J\u00e4ger und einen \u00e4ltesten Schamanen, halten ihre traditionellen Riten ab und folgen ihren alten Gesetzen. In einer Welt, die ihresgleichen gering sch\u00e4tzt, ziehen sie ihren Stolz aus der Familie.<\/p>\n<p><strong>Aussehen<\/strong> &#8211; Die Nomaden in ihren Planwagen bieten mitunter einen sehr abenteuerlichen Anblick. Viele tragen eher traditionelles Gewand oder sogar T\u00e4towierungen, vermischt mit der Kleidung und dem Schmuck der Whenuer, den sie eingetauscht oder verdient haben. Gerade durch diese bunt gemischte Tracht ist auch offensichtlich, dass die Nomaden irgendwie in beiden Welten daheim sind \u2013 und gleichzeitig in keiner von beiden wirklich.<\/p>\n<p>Eine andere Form des Nomadentums ergibt sich durch einzelne Rwang, die sich meistens als Trapper im kalten S\u00fcden verdingen. Sie leben als Fallensteller und verkaufen Felle, manchmal sch\u00fcrfen sie auch nach Gold. Es sind fast immer Verbannte, die ihre Familien verlassen mussten, und selten sind sie eine angenehme Gesellschaft.<\/p>\n<p><strong>H\u00fcttenbauer<\/strong> &#8211; Fast jede gr\u00f6\u00dfere Stadt Whenuas hat einen Rwang-Slum, in dem vertriebene Rwang ihr Dasein fristen. Sie arbeiten zumeist als Tagel\u00f6hner bei Fischern oder an den Docks, wenn es einen Hafen gibt. Im Landesinneren arbeiten sie als Hilfsarbeiter auf den Feldern, die ihren fr\u00fcheren Lebensraum bedecken. Ihre H\u00fctten sind \u00e4rmlich und meistens aus dem Sperrm\u00fcll der Whenuer zusammen gezimmert. Die Rwang-Slums sind Gro\u00dfteils in \u00dcberschwemmungsgebieten von Fl\u00fcssen, Marschen oder sogar Meeren zu finden, und da die H\u00fctten oft durch Fluten zerst\u00f6rt und dann wieder aufgebaut werden, \u00e4ndert sich das Aussehen der Slums st\u00e4ndig. Rwang Familien, die in erster Generation in den Slums leben m\u00fcssen, zeichnen sich meistens durch einen gebrochenen Blick und ihre tiefe Verzweiflung aus. Rwang, die bereits in den Slums geboren werden, kennen nur ein Ziel: die Slums verlassen. Der einfachste Weg scheint f\u00fcr viele der Armeedienst zu sein, denn als Legion\u00e4r braucht man keine Bildung. (N\u00e4heres hierzu liest du bei \u201eDas stehende Heer\u201c) Die Slums haben eine eigene Gesellschaftshierarchie. Man findet auch hier Schamanen, alte Br\u00e4uche und manchmal sogar Familienverb\u00e4nde, die an eine richtige Mafia heranreichen. Die Armut macht die Menschen hart und gewaltbereit. Viele der jungen Rwang lehnen die Lehren der \u00c4lteren ab, denn diese werden von der Gesellschaft Whenuas immer noch als unzivilisiert verachtet. So kommt es, dass speziell die gro\u00dfen St\u00e4dte Whenuas auf einem Pulverfass aus jungen, armen Menschen sitzen, die entwurzelt sind, keine Moral anerkennen und fast nichts zu verlieren haben.<\/p>\n<p><strong>Aussehen<\/strong> &#8211;\u00a0 Die Rwang in den Slums sind bitterarm und das sieht man ihnen auch an. Sie tragen zerschlissenes, altes Gewand und weit im Norden, wo es warm ist, oft \u00fcberhaupt nur das N\u00f6tigste. Wer ein paar Schuhe hat, egal wie kaputt, gilt als reich. Selbst die typischen T\u00e4towierungen k\u00f6nnen oft nur mit schlechten Mitteln gemacht werden und sind daher meistens ungleichm\u00e4\u00dfig oder verblasst.<\/p>\n<p><strong>Mischlinge<\/strong> &#8211; Nat\u00fcrlich ist es in der Geschichte Whenuas zu den verschiedensten Vermischungen von Rwang und Whenuern gekommen. Mischlinge k\u00f6nnen jeder Gesellschaftsschicht entspringen und unterschiedlichste Lebenswege haben. Manchen bleibt der Makel ihrer Herkunft ein Leben lang erhalten, oder sie werden gleich nach der Geburt von ihren Eltern versto\u00dfen. So mancher Patrizier hat auf seiner T\u00fcrschwelle schon einen neugeborenen Halb-Rwang gefunden, den seine ehemalige M\u00e4tresse dort abgelegt hatte. Meistens werden diese unehelichen Kinder sogar im Haushalt aufgenommen und verbringen ihr Leben im Dienst der adeligen Familie ohne zu wissen, dass sie eigentlich mit ihr blutsverwandt sind. Doch auch die Kinder von Liebespaaren zwischen Rwang und Whenuern sp\u00fcren das Stigma ihrer Herkunft. Eine Beziehung zwischen Rwang und Whenuer gilt f\u00fcr beide V\u00f6lker als ungeb\u00fchrend und sehr oft zahlen die Kinder den Preis f\u00fcr die Liebe zwischen ihren Eltern. Das ist auch der Grund, warum viele Mischlinge versuchen, ihre Herkunft zu verbergen. Mitunter ist das Aufgrund von Hautfarbe oder Haarbeschaffenheit nicht leicht m\u00f6glich, doch die meisten Mischlinge nehmen gro\u00dfe Strapazen auf sich, um ihre Herkunft zu vertuschen. Kaum einer steht offen dazu. Diejenigen, die es tun, gehen dann aber oft den ganz anderen Weg und lassen sich das Gesicht t\u00e4towieren.<\/p>\n<p><strong>Sprache<\/strong> &#8211; Rwang<br \/>\nWir verwenden die Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands. Nat\u00fcrlich gibt es innerhalb der Rwang viele Dialekte und regionale Unterschiede in der Sprache. Doch f\u00fcr Rwang Spieler ist es sicher interessant, einige Phrasen und W\u00f6rter zu kennen, mit denen man sich untereinander verst\u00e4ndigen kann, falls man einen anderen Rwang-Spieler trifft. (Wenn du Maori lesen kannst dann steht es dir frei unsere Homepage dir in Maori anzeigen zu lassen! Unten &#8211;&gt; TRANSLATE)<\/p>\n<p>Zur Aussprache: die Maori sprechen \u201eng\u201c sehr weich, beinahe als \u201enj\u201c. \u201ewh\u201c wird als \u201efh\u201c gesprochen. Darum w\u00fcrde ein Maori\/Rwang das Wort \u201eWhenua\u201c als \u201eFhenua\u201c aussprechen. Alle W\u00f6rter haben nur eine Einzahl. Die Mehrzahl wird durch das Wort \u201eNga\u201c (Sprich: \u201enja\u201c) \u2013 dt. \u201eviele\u201c ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Heki \u2013 das Ei<br \/>\nNga heki \u2013 die Eier (w\u00f6rtl. \u201eViele Ei\u201c)<br \/>\nMaori \u2013 Deutsch<br \/>\nAhi \u2013 Feuer<br \/>\nAo \u2013 Wolke<br \/>\nAra \u2013 Weg oder Strasse<br \/>\nAroha \u2013 Liebe<br \/>\nAwa \u2013 Fluss oder Tal<br \/>\nhaere mai \u2013 willkommen<br \/>\nHaka \u2013 Tanz<br \/>\nHangi \u2013 Traditionelles Mahl, gekocht in einem Erdofen<br \/>\nHau \u2013 Wind<br \/>\nHui \u2013 Treffen, Versammlung oder Konferenz<br \/>\nIka \u2013 Fisch<br \/>\nIti \u2013 klein<br \/>\nKai \u2013 Essen<br \/>\nKainga \u2013 Dorf oder Siedlung<br \/>\nKarakia \u2013 Betende\/r<br \/>\nKaranga \u2013 Aufforderung f\u00fcr den Besucher, das marae zu betreten<br \/>\nKaumatua \u2013 \u00e4lteres Stammesmitglied<br \/>\nKia Ora \u2013 Hallo! (fl\u00fcssig gesprochen: kiora! )<br \/>\nMana \u2013 Status, Achtung, Prestige oder Autorit\u00e4t<br \/>\nManaia \u2013 hier: Kunstwerk, meistens eine Schnitzerei<br \/>\nManga \u2013 Zweig, Bach oder Nebenfluss<br \/>\nManu \u2013 Vogel<br \/>\nMarae \u2013 Heiliger Boden rund um das Versammlungshaus<br \/>\nMata \u2013 Landspitze<br \/>\nMaunga \u2013 Berg<br \/>\nMoana \u2013 Meer oder See<br \/>\nMoko \u2013 Gesichts-Tatoos<br \/>\nMotu \u2013 Insel<br \/>\nMuri \u2013 Ende<br \/>\nMutu \u2013 Ende, beendet<br \/>\nNamu \u2013 Sandfliege<br \/>\nNui \u2013 gro\u00df<br \/>\nO \u2013 Der Platz f\u00fcr\/von<br \/>\nPa \u2013 befestigtes Dorf<br \/>\nPakeha \u2013 jemand von einem anderen Volk<br \/>\nPoi \u2013 Kugeln an Stricken, die von den Frauen zum Tanzen genutzt werden<br \/>\nPowhiri \u2013 Willkommenszeremonie in einem marae<br \/>\nPuke \u2013 Berg<br \/>\nPuku \u2013 Magen<br \/>\nPuna \u2013 Quelle oder Wasser<br \/>\nRangi \u2013 Himmel<br \/>\nRiu \u2013 Tal<br \/>\nRoa \u2013 lang<br \/>\nRoto \u2013 See<br \/>\nRua \u2013 die Zahl \u201czwei\u201d oder Loch<br \/>\nTahi \u2013 eins, einzel<br \/>\nTaiaha \u2013 langer Speer<br \/>\nTane \u2013 Mann<br \/>\nTaonga \u2013 Heiliger Gegenstand<br \/>\nTapu \u2013 heilig oder verboten<br \/>\nTe \u2013 der\/die\/das<br \/>\nTe Reo \u2013 die Sprache<br \/>\nTiki \u2013 Anh\u00e4nger<br \/>\nTomo \u2013 H\u00f6hle<br \/>\nWahine \u2013 Frau<br \/>\nWai \u2013 Wasser<br \/>\nWaiata \u2013 Sprechch\u00f6re, Gesang<br \/>\nWaka \u2013 Kanu<br \/>\nWero \u2013 Herausforderung<br \/>\nWhanau \u2013 Verwandschaft (erweiterte Familie)<br \/>\nWhanga \u2013 Bucht oder Meeresarm<br \/>\nWhare \u2013 Haus<br \/>\nWhenua \u2013 Land oder Staat<br \/>\nMehr findet ihr hier: http:\/\/www.learningmedia.co.nz\/ngata[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1884&#8243; img_size=&#8220;250&#215;250&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_shadow_border_circle&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; css=&#8220;&#8220;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748790950307{margin-top: -10rem !important;background-image: url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/about_bg_rwang.png?id=1881) !important;}&#8220;][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748786370690{background-image: url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/bg_white.png?id=1425) !important;}&#8220;][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Die ersten Kontakte zwischen den Rwang und den Siedlern waren friedlicher Natur. 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