{"id":2007,"date":"2025-06-02T14:52:28","date_gmt":"2025-06-02T12:52:28","guid":{"rendered":"https:\/\/whenua.at\/?page_id=2007"},"modified":"2025-06-19T12:03:24","modified_gmt":"2025-06-19T10:03:24","slug":"friedhof","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/anglaender\/friedhof\/","title":{"rendered":"Friedhof"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748870034046{margin-top: -10rem !important;background-image: url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/bg_white.png?id=1425) !important;}&#8220;][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;]<div id=\"sc_title_1745040110\"\n\t\tclass=\"sc_title sc_title_default\"><h6 class=\"sc_item_subtitle sc_title_subtitle sc_align_left sc_item_title_style_shadow\">der<\/h6><h2 class=\"sc_item_title sc_title_title sc_align_left sc_item_title_style_shadow\">Friedhof<\/h2><\/div><!-- \/.sc_title -->[\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;2008&#8243; img_size=&#8220;250&#215;250&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_shadow_border_circle&#8220; onclick=&#8220;custom_link&#8220; css=&#8220;&#8220; link=&#8220;https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Whenua2023_lowres_legas-scaled-1.jpg&#8220;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Jede Whenuerin und jeder Whenuer wei\u00df genau, was gemeint ist, wenn jemand von DER oder DEM Friedhof spricht. Obwohl dieses Gebiet nicht auf whenuischem Boden liegt, geistern doch genug Sagen und M\u00e4rchen dar\u00fcber durch das Land. Viele Seuchen, unter denen Whenua in seiner Geschichte zu leiden hatte, sollen auf dem Friedhof entstanden sein und sich \u00fcber die Berge ins Land geschlichen haben. Man erz\u00e4hlt sich, dass alle verlorenen und unruhigen Seelen, die dem Weg des Wandlers nicht folgen wollen, irgendwann auf dem Friedhof enden. Nat\u00fcrlich darf man auch nicht die sagenumwobenen Sch\u00e4tze unerw\u00e4hnt lassen, die unter der verseuchten Erde des Friedhofes vergraben sein sollen.<\/p>\n<p>So haarstr\u00e4ubend manche Geschichten auch sein m\u00f6gen, eines ist sicher: der Friedhof existiert. Nord\u00f6stlich hinter dem Ewigen Wall gelegen, mitten in den Verbrannten Landen, markiert er die n\u00f6rdliche Grenze des Gebietes der Re\u2019Eldar. Sucht man nach historischen Berichten \u00fcber diesen unheimlichen Landstrich, so wird man in der Bibliothek der Akademie von Ostarium einige ausf\u00fchrliche Werke finden. In einem dieser W\u00e4lzer findet man diese Information:<\/p>\n<p>\u201eEs steht au\u00dfer Frage, dass an der Entstehung des Friedhofs sowohl die Menschen beteiligt waren, wie auch die Zwerge, die Kerdos, die heutigen Re\u2019Eldar und sogar noch ein weiteres Volk, dessen Name bis jetzt unbekannt war. Erst durch akribische und gef\u00e4hrliche Feldforschung konnte herausgefunden werden, dass der Name jenes Volkes Aquatide lautete.<\/p>\n<p>Ganz offensichtlich verdankt der Friedhof seine Entstehung einer Schlacht von gewaltigen Ausma\u00dfen an der, soviel wir heute wissen, alle oben genannten V\u00f6lker in unterschiedlich hoher Zahl teilgenommen haben. Zehntausende haben laut \u00dcberlieferung an dieser St\u00e4tte ihr Leben verloren und es fand sich niemals eine Priesterin oder ein Priester, der die \u00dcberreste der Verstorbenen eingesegnet h\u00e4tte. Selbst der Wandler wandte sich vom Friedhof ab.<\/p>\n<p>Im Nebel der Zeit verborgen liegt der wahre Grund f\u00fcr das Gemetzel, das damals stattgefunden hat. Belegt ist, dass aus dem Imperium wenigstens drei Kohorten an der Schlacht teilnahmen und dies geschah bereits vor der Besiedelung Whenuas. Es gibt sogar Berichte, denen zufolge Whenua nur besiedelt wurde, weil nach der Schlacht beim Friedhof eine Expansion in dieser Gegend nicht mehr m\u00f6glich war und dem Imperium nur der gef\u00e4hrliche Weg am schwarzen Fluss entlang blieb, um sein Territorium zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>Die Zwerge geben sich wortkarg wenn es darum geht, \u00fcber die Schlacht am Friedhof zu berichten. Man merkt deutlich, dass es zu den dunklen Stunden ihrer Geschichte z\u00e4hlt. Es wurde sogar best\u00e4tigt, dass diese Schlacht der Grund daf\u00fcr war, warum die Zwerge jeden Eingang in ihr unterirdisches Reich versiegelten und erst tausende Jahre sp\u00e4ter wieder Kontakt zur Oberwelt aufnahmen. Bedenkt man, dass dieser Kontakt, den die Zwerge zu den Rwang hatten, bereits vor der Besiedlung Whenuas durch das Imperium stattfand, und rechnet man den Zeitraum der Isolation dazu, dann muss man davon ausgehen, dass die Schlacht am Friedhof bereits vor \u00fcber 2000 Jahren stattfand \u2013 oder sogar noch fr\u00fcher. Diesbez\u00fcglich sind leider auch die Quellen aus dem Imperium ungenau, da dieses mit jedem Kaiser eine neue Zeitrechnung begann und viele Namen mehrfach im Gebrauch waren. Nimmt man jedoch einen Zeitraum von etwa 2000 Jahren an, so k\u00f6nnte die Schlacht mit der belegten Mobilmachung mehrerer Kohorten im Jahr 24 der Regentschaft Kaiser Gratians fallen, dessen Regierungszeit mit ca. 1850 p.P. (prae Protectoris) relativ genau belegt ist. Dies ist jedoch lediglich eine Hypothese, und es gibt viele Legenden, die berichten, die Schlacht w\u00e4re 10.000 Jahre oder sogar l\u00e4nger her.<\/p>\n<p>\u00dcber die Beteiligung der Kerdos an jener Schlacht gibt es sogar noch weniger verl\u00e4ssliche Berichte. Fest steht, dass sie dort waren und schwere Verluste erlitten. Eine der wenigen zuverl\u00e4ssigen Quellen besagt, dass die Kerdos am Ende der Schlacht aufs Brutalste unter den Reihen der Menschen w\u00fcteten, um m\u00f6glichst viele Gefangene zu machen und diese als Beute nach Choros zu verschleppen.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber die Re\u2019Eldar gibt es wenig zuverl\u00e4ssige Informationsquellen. Mit Sicherheit l\u00e4sst sich sagen, dass die Re\u2019Eldar vor dieser Schlacht ein gro\u00dfes Volk waren, das den Namen Eledar oder auch Eladar trug. Auf wenige hundert Mitglieder dezimiert, erholten sie sich niemals wieder von ihren Verlusten in jener Schlacht. Seit damals soll ihre Zahl niemals wieder gestiegen sein, wohl aber ihre magische Macht.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Verlust erlitt wohl aber das Volk, welches auf dem Gebiet des heutigen Friedhofs lebte: die Aquatide. Den wenigen Quellen ist zu entnehmen, dass es sich um eine friedliche Hochkultur handelte, die heute als ausgel\u00f6scht betrachtet werden muss. Es gibt keine nennenswerten Artefakte der Aquatide, denn s\u00e4mtliches Kulturgut ist in den verseuchten Weiten des Friedhofs verschollen.<\/p>\n<p>Die heute am weitesten verbreitete Theorie besagt, dass die Aquatide sich gegen einen Angriff der Eledar zur Wehr setzen mussten, und deshalb Hilfe von Zwergen und Menschen erhielten. Auf welcher Seite die Kerdos standen ist ungewiss, denn es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass die Eledar Verb\u00fcndete hatten. Es mag sein, dass die Kerdos sich als dritte Partei in der Hoffnung auf reiche Sklavenbeute in die Schlacht einmischten und dabei mehr verloren, als sie gewannen.\u201c<\/p>\n<p>In der Akademiebibliothek von Ostarium ist auch eine jener wenigen zuverl\u00e4ssigen Quellen zu finden, auf die sich das Geschichtswissen der Whenuer st\u00fctzt. Es handelt sich um die Niederschrift eines Soldaten aus dem Imperium, der die erlebten Gr\u00e4uel offenbar durch ein Tagebuch verarbeiten wollte. Einer der interessantesten Eintr\u00e4ge bezieht sich auf das Ende der Schlacht:<\/p>\n<p>\u201eWir haben alle geglaubt, dass wir sterben m\u00fcssen. Die meisten sind auch tot. Die G\u00f6tter haben den Himmel zerrissen und mit den Blitzen das Land verbrannt. Und wenn nicht die G\u00f6tter, dann die D\u00e4monen. Oder die Eledar, und die sind so m\u00e4chtig wie G\u00f6tter oder D\u00e4monen.<\/p>\n<p>Kann es nicht beschreiben. Die Hitze. Den Gestank. Das Licht, das dir das Hirn auskocht. Tausend Schreie, erst Angst, dann Schmerzen. Freunde, die mit ihrer R\u00fcstung verschmolzen sind. Fester Stein, der zerflie\u00dft. Eine Stadt, voller Magie, voller Leute, alle sterben. Frauen und Kinder.<\/p>\n<p>Und die Eledar lachten. Aber nicht lange. Ich habe gesehen, wie sie sich vor Schmerzen kr\u00fcmmten und starben. Ihre K\u00f6rper sind zerflossen. Oder sie sind erstickt. Wir wissen nicht, warum.<\/p>\n<p>Wer noch irgendwie kriechen konnte, ist geflohen. Wir haben versucht, einige zu retten, aber es ging nicht. Man lief nur mehr um das eigene Leben. Der Boden war ver\u00e4ndert. Die Erde war nicht mehr normal. Es war wie durch Pudding laufen. Es sah aus, als w\u00fcrde der Boden die Leichen fressen. Und dann kamen die Kerdos und haben die Leute gefangen. Sie waren selbst verletzt, und viele sind gest\u00fcrzt, weil ihre Pferde keinen Halt fanden, aber sie waren wie besessen. Haben alles gefangen, was sie kriegen konnten.<\/p>\n<p>Ich habe einmal zur\u00fcck geschaut. Es war sicher schon zwei Stunden nach dem Inferno. \u00dcberall sind die Leute gelaufen oder gekrochen. Sogar die Zwerge sind gelaufen. Aber wo die Stadt war, da kam das Erdbeben. Was noch nicht eingest\u00fcrzt war wurde zerst\u00f6rt. Die Erde brach auf und verschluckte alles, was da war.<\/p>\n<p>Ich habe drei oder vier Stunden zum Posten gebraucht. Es waren so wenige von uns \u00fcber. Ich war so m\u00fcde, und sie schickten mich auf Wache, wegen den Kerdos. W\u00e4hrend die anderen verarztet wurden. Ich war gar nicht viel verletzt, darum wurde ich auf Wache geschickt. Einmal bin ich eingeschlafen, aber gleich wieder aufgewacht. Wegen den Albtr\u00e4umen. Ich kann noch immer nicht schlafen. Seit damals nie wieder. Besonders wegen dem Nebel. Der kam im Morgengrauen, und hat den Posten vor mir erwischt. Wei\u00df und gr\u00fcn war der Nebel, ist geschlichen wie ein Dieb. Ich h\u00f6rte nur Schreie, dann hat sich der Kamerad aufgel\u00f6st. Als w\u00e4re er in S\u00e4ure gefallen.<\/p>\n<p>Ich habe Alarm gegeben und wir sind geflohen. Ein paar Kameraden konnten wir nicht tragen. Wir sind weggelaufen und der Nebel ist gekommen und wir sind geflohen mit ihren Schreien im R\u00fccken.\u201c<\/p>\n<p><strong>Geographische Lage<br \/>\n<\/strong>Nord\u00f6stlich von Whenua im Verbrannten Land, jenseits des Ewigen Walls, zwischen der Grenze zum Imperium, Whenua und n\u00f6rdlich des Gebietes der Re\u2019Eldar<\/p>\n<p><strong>Flora\/Fauna<br \/>\n<\/strong>Anders als im restlichen verbrannten Land ist dieser Landstrich \u00e4u\u00dferst fruchtbar. Die Landschaft ist \u00fcberwuchert mit Moosen &amp; Flechten, die sich \u00fcber die Jahrhunderte zu einem riesigen Netzwerk verbunden haben. Im Zentrum des Friedhofs steht beinahe den ganzen Tag ein dichter Nebel, welcher Berichten zufolge zwar harmlos sein soll, sich jedoch zeitweise eigent\u00fcmlich verf\u00e4rbt und dann alle Materialien, die l\u00e4nger mit diesem Nebel in Ber\u00fchrung kommen, ver\u00e4tzt. Die Flechten des Friedhofs haben sich als resistent erwiesen, was sie zu einem wertvollen Rohstoff in dieser Gegend macht. Vom Ewigen Wall her sind kleine Waldst\u00fccke zu erkennen, die sich jedoch nie zu einer gr\u00f6\u00dferen Fl\u00e4che zusammengeschlossen haben. Auf dem gesamten Bereich des Friedhofs befinden sich vereinzelt kleine T\u00fcmpel, Seen und Teiche.<\/p>\n<p>Die Tierwelt ist weniger stark ausgepr\u00e4gt, da sich einige Pflanzen von Fleisch ern\u00e4hren. Die wenigen Tiere sind jedoch perfekt an das harte Leben auf dem Friedhof angepasst. Durch den ewigen Nebel sind die meisten Tiere an diesem Ort \u00e4u\u00dferst lichtempfindlich geworden.<\/p>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_single_image image=&#8220;1780&#8243; img_size=&#8220;125&#215;125&#8243; alignment=&#8220;right&#8220; style=&#8220;vc_box_border&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220; css=&#8220;&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748870034046{margin-top: -10rem !important;background-image: url(https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/bg_white.png?id=1425) !important;}&#8220;][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;2008&#8243; img_size=&#8220;250&#215;250&#8243; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_shadow_border_circle&#8220; onclick=&#8220;custom_link&#8220; css=&#8220;&#8220; link=&#8220;https:\/\/whenua.at\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Whenua2023_lowres_legas-scaled-1.jpg&#8220;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text css=&#8220;&#8220;] Jede Whenuerin und jeder Whenuer wei\u00df genau, was gemeint ist, wenn jemand von&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1980,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2007","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2007"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2007\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2465,"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2007\/revisions\/2465"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/whenua.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}